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► 25 Jahre BMS: Freitag, 7.12.18, Tag der offenen Tür

Publiziert: 05.11.2018

25 Jahre BMS in Basel

Am Freitag, den 7. Dezember führt die BMS der AGS und SfG Basel von 8.00 – 17.00 Uhr einen Tag der offenen Tür (Vogelsangstrasse 15, Trams Nr. 2 und Nr. 6, BVB-Haltestelle «Gewerbeschule» durch. Die Stundenpläne (auch auf der Homepage abrufbar) liegen in der Eingangshalle bereit, und überall dort, wo die Schulzimmertüre offen ist, findet BMS-Unterricht statt. 

Die BMS öffnet Türen

Zum 25-jährigen Jubiläum öffnet die Berufsmaturitätsschule der AGS und der SfG Basel am 7. Dezember ihre Türen und lädt die Mitarbeitenden des Kantons Basel-Stadt zum Unterrichtsbesuch ein. Die Gäste dürfen dabei nicht nur wieder einmal die Schulbank drücken, sondern können sich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern aktiv an einem zeitgemässen Unterricht beteiligen. Die BMS freut sich auf die Gelegenheit, sich zu zeigen, und mit den Besucherinnen und Besuchern in einen Austausch zu treten.

«Die wichtigste Besonderheit einer BMS sind die Anforderungen an die Lernenden», meint Anna-Lora Amrein, Leiterin der Schule. «Denn sie bilden sich gleichzeitig an drei verschiedenen Institutionen aus, was eine hohe Sozial- und Selbstkompetenz erfordere.» Tatsächlich besuchen die Schülerinnen und Schüler neben dem normalen Berufsschulunterricht an einem zweiten Tag die BMS und arbeiten zusätzlich an drei Tagen pro Woche in einem Lehrbetrieb. Sie haben einen Lehrvertrag und einen Monatslohn, aber nur 5 Wochen Ferien pro Jahr und müssen somit während ihrer drei oder vierjährigen Berufslehre ziemlich viel Leistung erbringen.

AGS-Direktor Hans-Rudolf Hartmann ist denn auch immer wieder «erstaunt ob der Leistungsfähigkeit und Willigkeit der BMS-Studentinnen und-Studenten». Das bestätigt auch Ursula Gysin, Direktorin der SfG: «Sie sind neben ihrer beruflichen Ausbildung auch in der Vertiefung ihrer Allgemeinbildung gefordert. Oft machen sie dadurch während ihrer Ausbildung einen regelrechten intellektuellen Sprung.»

Und in der Tat, die Strapazen lohnen sich. Man kennt ein Metier von Grund auf und hat einen Beruf, von dem man leben kann. Die Ausbildung bietet ein solides Fundament, einerseits in Bezug auf die Bildung und andererseits in Form von Arbeitserfahrung – eine ausgezeichnete Voraussetzung, wenn einem gleichzeitig auch noch alle Möglichkeiten der Weiterbildung offenstehen. Denn der BMS-Abschluss berechtigt zum prüfungsfreien Eintritt in eine höhere Fachschule (was etliche machen) in eine Fachhochschule (was viele machen, manchmal nach einer Pause) oder nach dem Besuch der einjährigen Passerelle, welche in Basel beim Gymnasium am Kirschgarten angesiedelt ist, an eine Universität.

Sehr beliebt in der ganzen Schweiz sind mittlerweile auch der einjährige Vollzeitausbildungsgang der BM und die zweijährige berufsbegleitende Ausbildung. Auch sie führen zur Berufsmaturität, öffnen dieselben Türen, werden aber erst nach dem Lehrabschluss.

Dieser besondere Mix aus Berufserfahrung, Interesse an einer breiten Bildung und Ausdauer kommt nicht erst nach der Ausbildung zur Geltung, sondern bereits im Schulunterricht – bei manchen früher, bei anderen etwas später. Interessant wird es deshalb sein, am Tag der offenen Tür ganz verschiedene Klassen zu besuchen. Denn die BMS der AGS und der SfG bietet nicht nur eine technische und eine gestalterische Ausbildungsrichtung, sondern Klassen mit Schülerinnen und Schülern im Alter von 16 bis 30 Jahren und vor allem mit ganz verschiedenen beruflichen Hintergründen. Hier trifft sich der Coiffeur mit der Hochbauzeichnerin, die Gebäudetechnikerin mit dem Grafiker.

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