Rechtliche Hinweise
Impressum
Sie sind hier: Startseite Aus- und Weiterbildung Zusatzangebote Freizeitsport Camps Lagerberichte Klosters FistOfZen! 2008

Klosters FistOfZen! 2008

Sonntag, 03. Februar 2008

Für Marcel hat der heutige Morgen ein jähes Erwachen: Das Handyklingeln um 08:46 Uhr (verursacht durch Annigna) weckt ihn aus den süssesten Fasnachtsträumen, nur schade, dass unser Zug nach Klosters um 09:07 Uhr Basel verlässt… Immerhin: In Landquart steigt Marcel in unseren Zug um, die SBB machts möglich! Die Reise ins Bündnerland wird unterschiedlich genutzt: Charlie Chan-Videos reinziehen (unüberhörbar..), Karten spielen, Gespräche führen, Prüfungen korrigieren, Zeitungen lesen. In Klosters klappt der Gepäcktransport durch Hans vom Bahnhof ins Lagerhaus wie gehabt! Vor dem Lagerhaus dann bereits überraschender Besuch: Wung-Chu – The Master of Zen! benutzt seine MTV-Drehpause, um eine Woche Schnee und Sonne (hoffentlich!) in Klosters zu geniessen. Wir laden ihn direkt für den Schlussabend (Freitag) ein, wo er uns in die Geheimnisse seiner Weisheit einführen wird. Wir werden die ganze Woche fleissig üben, am Freitagabend würdige SchülerInnen des Zen! zu sein.

Am Nachmittag geht das Gros der Teilnehmenden Schlitteln, einige wenige ziehen erste Carving-Schwünge in den Selfranga-Hang hinter dem Lagerhaus. Gegen 15:00 Uhr stösst auch Alexandra zu uns. Sie hätte es sogar aufs Mittagssüppchen geschafft, wenn sie nicht in Sargans einen (un)freiwilligen, einstündigen Zwischenhalt eingelegt hätte. Wir erzählen hier nicht alle Details in der Öffentlichkeit, das wäre eher peinlich-lustig… Hahahahaha! Und zum Abendprogramm: Da gibt am besten Liliana Auskunft (auch hier schweigt des Schreibers Höflichkeit!)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Montag, 04. Februar 2008

Wir wurden heute Morgen lautstark in aller Herrgottsfrühe mit einer 10-Tonnen Kuh(glocke) geweckt. Unser Frühstück beinhaltete sehr viele Nährstoffe, welche wir für das gegenseitige Beeindrucken in useren Brettkünsten benötigten, um die Fronten zu klären. Wir wurden vom Zen-Meister beauftragt, uns in fähige Teams zu teilen. Den Morgen durch haben wir auf der ganzen Linie versagt. So mussten wir leider in einer fast übermächtigen Gruppe von 13 Wilden, jegliche Pisten abschneien. Während des Mittagschmauses wurde unter der Hand des Zen’s gegen das oberste Picknickverbot verstossen. Die Sandwiches waren ausserordentlich gut und wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Ladung. Im späteren Verlauf wurden wir durch den Zen-Meister in zwei geteilt. Also die göttlich Erwählten.....also wir, die Progruppe, haben uns dann dem Oberguru Nicole angeschlossen, die uns sogleich aufs nächste Niveau des Boardens erhoben hat. Wir lernten...... das wüsstet ihr jetzt gerne, denn sogar die Kamera erzitterte bei so viel Können, Guru sei Dank!
Das frühe Ende des Boardtages wurde durch die schlechte Sicht meteorologisch erzwungen.
Während des Aprèsski’s besprachen wir die Frage des Tages: „Wie schwer isch ächtsch unseri Oberguruin?“

Zum Abschluss dann noch Euro08 im Aufenthaltsraum: An den zwei Töggelikasten setzten sich schliesslich David und Alexandra S. gegen Roli und Mike durch. Für die Finalloser blieb nur eine Büchse Gurken als Trostpreis... Die Schmach machten sie mit dem Karaoke-Hit "Die da?" mehr als wett. Der Einstieg zum fröhlichen Singen war so gemacht und wir sind gespannt, wer morgen alles heiser sein wird!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dienstag, 05. Februar 2008

…die Wetterprognose des hundertjährigen Kalenders sollte – trotz nächtlichem Schneetreiben und entsprechender Skepsis der Lerchen-Wetterfrösche – vollumfänglich recht erhalten: Sonne pur, angenehme Temperaturen, Pulver supergut! Kein Wunder, dass die ganze Lagerschar zu früh an der Bushaltestelle eintraf. Diese Kurzpause wurde durch Wung-Chu spontan für einen Zen-Test genutzt: 7 Paddelschläge mit frisch gewachstem Freeride-Board auf das Hinterteil… Dass der vorbeifahrende Buschauffeur zum Funkgerät griff, hatte nichts  mit der Situation zu tun. Im Zentrum des allgemeinen Interesses stand jedoch die Snowboard-Gruppe 1. Da als einzige Gruppe auf der Madrisaseite unterwegs, leistete sich das Zweierteam einen Heli-Shuttle. Die Seilbahn konnte am Vortag – für die Gruppenmitglieder die erste Kleingondelfahrt ihres Lebens – nicht vollkommen überzeugen. Zur Riesenfreude der ganzen Gruppe 1 konnten sämtliche gesetzten Dienstagsziele zu 100% erreicht werden: Seitrutschen, Girlandenfahren, Kurvenfahren – alles Front- und Backside! – und natürlich Skiliftfahren. Herzliche Gratulation an Liliana!

Aussergewöhnliches dann um 18:21 Uhr: Meldeläufer Wung-Chu-Malathon-Li (Gehilfe des Masters of Zen), völlig ausser Atem und leicht angeschwitzt, stürmt ins Leiterzimmer, um folgende Botschaft zu verkünden: "Gluppe ‚Zelt’ kommt spätel, Bus velpasst, dann Wung-Chu von Alexandla bezilzt, deshalb Gluppe nimmt Bus um 18 Uhl Dleissig, Nachtessen elst um 18 Uhl Vielzig!!"

Am Abend lechzte das ganze Lager nach der zenmässigen Igel-Entspannung. Der leichte Pistenpulverschnee setzte einigen Oberschenkeln doch etwas zu…

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mittwoch, 06. Februar 2008

Wie jeden Tag wurden wir auch heute durch dieses hässliche Gebimmel der Glocke aus den Federn gerissen. Nach Strapazen und Gequengel und dem üblichen Frühstück fuhren wir mit dem letzten Sonnenschein Richtung Berg. Leider verschwand die Sonne bevor wir überhaupt das Aufwärmen vollzogen hatten. Nach zwei Abfahrten verschwanden die Schönwetterfahrerinnen in der Beiz, Sekunden später folgten die Möchtegern-Zen-Schüler und belehrten die Unwissenden.

Nach einer dreistündigen Mittagspause (Snowboarder!) rutschten wir im Schneggentempo Richtung Lagerhaus. Dort angekommen gab es zuerst ein Kampf um Leben und Tod zwischen Leitern und Jugendlichen, wegen des hässlichen Wetters, denn alle waren triefend nass... (Satzlogik??? Bei Gelegenheit beim Master of Zen nachfragen!) Die eine Snowboardgruppe beobachtete  von der Skihütte aus die halsbrecherischen Stürze der anderen, die erfolglos versuchten, die BigFoots in den Griff zu kriegen. Als das schlimme Elend vorbei war, kamen die Cheggers mit einer fulminanten Slalomabfahrt. Die ganz Harten gingen nach diesem Erfolgserlebnis noch über einen zehn Meter hohen und mit einem dreissig Meter langen Table bestückten Kicker in die Lüfte. Die Landungen waren jedoch nicht immer so glücklich. Die Überlebenden kletterten die mühsame und gefährliche Piste hinauf zum Hüttli mit der Party. Dies geschah jedoch alles nachdem sich die SEXY Frauen entblössten und zu dritt duschen gingen (man hörte sie bis auf die Strasse hinaus).

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 07. Februar 2008

Heute war das Frühstück besonders gut, da wir Zopf auf dem Tisch hatten. Kann man auch Spätstücken? Unglaublich aber Wahr. Wir gingen wieder mal auf die Piste. Nach dem gegenseitigen Warmreiben ging es in den jungfräulichen Neuschnee. Zu diesem Akt kam die Sonne. Wir alle erfreuten uns an der Wärme der Strahlen. Unser Guru Schneehase mit den weissen Hosen, zwang uns gegenseitige Kontrolle auf. Bis zum Mittagessen vergnügten wir uns mit dem weissen Pulver. 30 cm Neuschnee bei schönstem Sonnenschein. Nach den standardisierten fünf Sternen Sandwiches, dessen Verzehr offiziell immer noch verboten war, schlossen wir uns wieder zu einer Zen-Mannschaft zusammen. Es folgte der perfekt getimte und absolut super synchronisier Videorun. In unseren Wunsch-Zen-Gruppen mussten wir unsere erlernten Fähigkeiten unter Beweis stellen. Nach der schmerzhaften Trennung wurden wir wieder vereint. Bei der Talabfahrt kristallisierte sich wieder heraus, dass unser Oberguru uns auf ein hohes Niveau gehoben hat. Unten angekommen wollten manche an die Stange (Rail), es folgte die sieben Schneezwergen-Wanderung hinter die Hügel. Nach dem kurzen Tanz mit der Stange brauchten wir Erholung. Darum erfreuten wir uns an heissem Kaffee und Einstroffenrefrains (Betonung auf Refrains!). Jedoch fielen die Gesangsstunden spärlich aus, da unsere Gedanken schon bei den Frikadellen waren.

Dann der Höhepunkt des Tages: Wung-Chu, Master of Zen besucht das Haus "Bim Lerch" gegen 21:00 Uhr, um die Fortschritte der Teilnehmenden zu testen und die FinalistInnen für die morgige Abendlivesendung zu küren. Die Tests "Schneeballwerfen", "Würmer geniessen" und "Basketballzielwurf" werden von Philipp, Mike und Alexandra W. am ruhigsten gelöst. Am meisten beeindruckte den Zenmeister dann aber das Einlösen der verlorenen Wetterwette von Dave: Nach gekonntem Striptease wirft sich der junge Zenschüler in Unterhosen gekleidet in einen Schneehügel! Deshalb wird Dave morgen als vierter Finalteilnehmer die Show bereichern! Dank Heidi's Glühwein und Mohnkuchen sowie einigen Tanzeinlagen steigen die Körpertemperaturen schon bald wieder an ...

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Freitag/Samstag 08. und 09. Februar 2008

Freitag: Für den letzten Schneetag stimmen die Verhältnisse nochmals perfekt: Sonnenschein, blauer wolkenfreier Himmel und Pulver sehr gut! Wir starten auf Gotschna mit einem gemeinsamen "Vater Abraham" zum Aufwärmen in den Tag. Dave wagt heute seine Wette nicht mehr, dass es um 12.00 Uhr schönes Wetter sein soll... :-) Den Nachmittag gestalten die Teilnehmenden in selber gewählten Gruppen, bevor um 16.00 Uhr die letzte Talfahrt in Angriff genommen wird. In der "Graströchni" findet das Einstimmen auf die Abend-Livesendung statt. In Absprache mit Heidi wird das Nachtessen auf 19.00 Uhr geschoben, damit alle den 18.30Uhr-Bus nach Oberselfranga benutzen können. Die Stimmung beim Eintreffen im Lagerhaus ist gut: laut-fröhlich aber gesittet! Heidi verwöhnt uns mit einem Riz Casimir, von dem sich auch Urs noch zwei gutgefüllte Teller gönnt. Anschliessend heisst es für den Skileiter leider Abschied nehmen (Todesfall in der Familie). Die Abend-Zen-dung mit Wung-Chu verläuft auch ohne den "Cheftechniker" einigermassen rund. Im spannenden Finale um den Master Of Zen setzt sich schliesslich Alexandra Wirth durch. Sie absolviert die drei Tests "Witze lauschen", "Gras-in-der-Nase-kitzeln" und "Ingwer-Kauen" ohne leiseste, äussere Regung und gewinnt so knapp vor Dave, Mike und Philipp. Wie gewohnt geht der Schlussabend danach in der Gotschna-Bar weiter.

Samstag: Böser Arbeitsstart für Heidi: Der Geschirr-Lift "Küche-Essraum" ist mit Wolldecken verstopft ... Immerhin geben sich die "Täter" nach einiger Zeit zu erkennen und bedauern den Vorfall. So können die Aufräum- respektive Putzarbeiten schliesslich fristgerecht abgeschlossen werden, so dass alle den Zug kurz vor 10.30 Uhr Richtung Basel erwischen. Ein unfallfreies, tolles Lager mit vielen Eindrücken und positiven Erlebnissen findet sein Ende. Es bleibt zu hoffen, dass all diejenigen, welche drohten, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, diese Drohung auch wirklich wahrmachen!!!!

Das AGS-Leiterteam

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Artikelaktionen